Dance of Drauganna: Wie VR uns zum Tanzen bringt

Shownotes

Wie wäre es, für einen Moment in den Körper eines Insekts, eines Roboters oder eines völlig fremden Wesens zu schlüpfen? Und könnte uns Virtual Reality helfen, uns stärker mit der Natur und anderen Lebensformen verbunden zu fühlen? Das neue VR-Tanzspiel „Dance of Drauganna“ verbindet elektronische Musik, fantasievolle Welten und Bewegung zu einer ungewöhnlichen Reise durch unterschiedliche Formen des Lebens.

Zu Gast ist die Künstlerin und Regisseurin Nicole C. Strasser, die an der Schnittstelle von immersiven Medien, XR, Gaming und Performance arbeitet. Nach einem Physikstudium und einem Studium in Kunst & Multimedia beschäftigt sie sich heute vor allem mit der Frage, wie neue Technologien unsere Wahrnehmung verändern und uns Erfahrungen ermöglichen können, die in der realen Welt unmöglich wären.

Ihr neuestes Projekt „Dance of Drauganna“ erscheint am 2. November 2026 für Meta Quest 3 und PC-VR. Das Spiel verbindet die Mechanik eines Rhythmusgames mit einer spirituellen Geschichte: Die Spielenden gelangen auf eine geheimnisvolle Insel und tanzen sich durch unterschiedliche Welten, in denen sie Mikroorganismen, Insekten, Pilzen oder Robotern begegnen. Mit dabei ist Musik von Künstlerinnen und Künstlern wie Max Cooper, Dasha Rush, Modeselektor und Bella Boo. Dabei geht es nicht nur um Rhythmusgefühl und Bewegung, sondern auch um die Verbundenheit aller Lebensformen – und um die Idee, den eigenen Körper als Interface für virtuelle Welten zu nutzen.

Im Gespräch erzählt Nicole, wie das Spiel über mehrere Jahre entstanden ist, warum VR ein besonders spannendes Medium für Tanz und körperliche Erfahrungen ist und welche Herausforderungen bei der Entwicklung immersiver Erlebnisse bestehen. Außerdem stellt sie ihr nächstes Projekt „The Passage“ vor: eine VR-Experience über Familiengeschichte, Erinnerung und transgenerationales Trauma, in der die Teilnehmenden durch unterschiedliche Perspektiven erleben, wie die Vergangenheit unsere Gegenwart prägt.

Weitere Themen sind die Chancen und ethischen Probleme generativer KI in der Kunst, Nicoles Begriff des „Eikonauten“ für Menschen, die virtuelle Welten erkunden, und die Frage, warum die größte Herausforderung für die XR-Branche inzwischen weniger in der Technologie als in der Verbreitung ihrer Erlebnisse liegt.

„Dance of Drauganna“ selbst ausprobieren: Am 15. Dezember 2026 könnt ihr das VR-Spiel bei einer gemeinsamen Veranstaltung von 1E9 und der Digitalen Bühne im PATHOS Theater München erleben. Weitere Infos und den Veranstaltungslink findet ihr unten.

Dance of Drauganna

Dance of Drauganna live erleben

Nicole C. Strasser

Transkript anzeigen

00:00:01: Stellt euch vor, ihr könntet in Virtual Reality mit Insekten, Mikroorganismen oder Robotern tanzen und dabei nicht nur fantastische Welten entdecken sondern auch ein ganz neues Gefühl für euren eigenen Körper entwickeln.

00:00:12: Genau das mögliche ein neues VR Game dass elektronische Musik Bewegung und eine ziemlich ungewöhnliche spirituelle Reise verbindet.

00:00:19: Wenn genug übereinstimmt von dem visuellen was ich sehe und was ich fühle dann kommen die Leute richtig ins Tanzen hinein.

00:00:26: selbst wenn man technisch jetzt nicht alles tracken kann funktioniert es doch trotzdem sehr gut.

00:00:31: das Medium erlaubt in andere Körper zu schlüpfen, andere Welten zu schlüpfen.

00:01:17: Nicole beschäftigt sich damit, wie wir mithilfe von Virtual Reality ganz neue Perspektiven einnehmen in andere Körperschlüpfen und Geschichten auf eine Weise erleben können, die mit anderen Medien kaum möglich wäre.

00:01:29: Ihr neuestes Projekt heißt Dance of Draugana und ist ein VR-Tanzspiel das in wenigen Tagen am zweiten November, es erscheint.

00:01:38: Darin tanzt man sich durch fantastische Welten und begegnet ganz unterschiedlichen Lebensformen begleitet von elektronischer Musik Unter anderem von Modus-Elektor und Max Cooper.

00:01:48: Wir sprechen aber auch über Nicole's nächstes Projekt, The Passage das sich mit Familiengeschichte und transgenerationalem Trauma beschäftigt über Chancen und Probleme generativer KI und darüber warum es für viele großartige VR-Erlebnisse so schwierig ist überhaupt ein Publikum zu finden.

00:02:05: Viel Spaß!

00:02:10: Wir stehen jetzt gerade, als wir das aufnehmen.

00:02:12: Ein paar Tage vor dem Release seines neuesten Projekts des Virtual Reality Games Dance of Dragana.

00:02:19: Deswegen fangen wir damit an bevor wir sozusagen herauszoomen um über andere Projekte und die Themen und Fragen zu sprechen, die dich in deiner Arbeit beschäftigen.

00:02:27: der Name der Experience des Games verrät ist es geht um Tanz aber Es ist kein Beat Saber Klon nehme ich an.

00:02:33: worum geht's bei Dance Of Dragane?

00:02:35: Was ist das für ein Game dass da in ein paar Tagen erscheint?

00:02:38: also Es ist ein Rhythmus-Tanzspiel, was so ein bisschen zwischen den Welten steht in ganz vielen Hinsichten eigentlich.

00:02:47: Und es beginnt schon mit dem Genre.

00:02:49: Es ist einerseits ein Rhythmus Spiel also wie man von Beat Saber kennt, wo es darum geht dass man sich zu Musik mitbewegen muss im richtigen Takt und verschiedene Hints treffen muss.

00:03:02: Aber gleichzeitig war das von Anfang an immer als narratives Experience konzipiert und hat auch diese, hat eine eigene Rahmenhandlung.

00:03:11: Und hat auch eher tiefergehende Themen mit dem es sich behandelt und man geht da auch selber durch so ne kleine spirituelle Reise durch.

00:03:18: Also es hat in der Hinsicht einfach so beides einerseits dieses Narrative aber auch ist es ein Game was auch einfach nur Spaß machen soll Auch in Zusammenarbeit mit ganz vielen tollen Künstlern erstellt.

00:03:34: Wir haben das mit verschiedenen Musikkünstleren gemacht, als der Electronic Dance Music Scene.

00:03:40: Also wir haben da zum Beispiel mit Künstlerinnen gearbeitet wie Max Cooper und Dasha Rush, Mode Selektor oder Bella Buu Und dann haben wir auch mit ganz tollen Choreografen gearbeitet und auch visuellen Köstlern die wunderschöne visuelle Welten erschaffen haben.

00:03:56: Das ganze beginnt, dass man eigentlich so eine so eine verloren gegangene Seele ist, die sich auf einer Wasseroberfläche wiederfindet und auf einmal von einem Bootsführer abgeholt wird.

00:04:11: Und dann wird man zu einer Insel gebracht – es wird am schon erklärt, dass man auf diese Insel kommt um zu tanzen mit verschiedenen Lebensformen wieder einen Weg aus der Insel herauszufinden, um ein neues Leben zu beginnen.

00:04:28: Das heißt man kommt dann auf diese Insel an und da guckt man sich so ein bisschen um und man trifft eben auf die verschiedenen Portale in der Gestalt von verschiedenen Schattenwesen.

00:04:39: Und wenn man durch diese Portale durchtritt, gelangt man in verschiedene Welten und dort ist man auch vor einer Gestalt, die ein Tanz mit einem beginnt Und dort muss man dann mithanzen.

00:04:51: Und da ist, wenn diese typischen Rhythmus-Spielelemente eintreten und man muss mit tanzen oder bei gleichzeitig dieser verschiedenen Hinzierscheine zum richtigen Moment treffen und einfach hier einfach detakt finden und dort mithansen.

00:05:06: Dabei werden diese Welten zum Leben erwacht und die werden mit Farbe ausgefüllt und einfach lebhaft umherum.

00:05:15: diese verschiedenen Welten, in die man eintritt.

00:05:18: Das sind verschiedene Welten und verschiedene Lebensformen wieder darstellen.

00:05:24: Und deswegen gibt es dort eine Welt, das ist die Welt von einem Mikroorganismus.

00:05:28: Dann gibt es eine andere Welt, dass die Welt vom Insekte.

00:05:30: Dann gibts eine Welt ,dass isst die Welt voneinem Pilz.

00:05:34: Und da gibts einweltes...das ist die weltvon einem Roboter.

00:05:37: Es wird konfrontiert mit den verschiedenen welten.

00:05:41: wie sich Leben im Universum ausdrücken kann bringt diese Welt zum Leben, indem man mit diesen Kreaturen tanzt.

00:05:48: Da gehen wir gleich noch später drauf ein und behalten uns noch ein bisschen Spannung warum man sozusagen auch in andere Wesen schlüpft um wie das funktioniert.

00:05:57: vielleicht bevor wir da weitermachen kannst du noch kurz beschreiben Du hast jetzt die Szenerie sehr schön.

00:06:01: also man kann sich sehr gut vorstellen was für eine Rahmenhandlung das ist.

00:06:04: kannst du auch ein bisschen sagen?

00:06:05: es natürlich schwierigen Podcasts wie sie sich das Game anhört und wie's aussieht.

00:06:10: Also wir arbeiten mit verschiedenen Soundkünstlern zusammen.

00:06:13: Es hat von Anfang an eine sehr atmosphärische Stimmung, weil es ja auch diese traumhafte Welt ist in die man eingeführt ist, dasselbe so eine Welt zwischen den Welten ist und hat halt von Anfang auf eine sehr entspannte Atmosphäre.

00:06:27: Es ist jetzt auch kein Spiel was ein irgendwie dazu drängt irgendwie gestresst zu sein wenn man irgendwas gewinnen muss.

00:06:33: Das ist von Anfang schon auch so als Wohlfühl Experience konzipiert Und dementsprechend ist auch die Musik, in die man am Anfang eintritt sehr entspannt.

00:06:44: und dann gibt es eben diese Electronic Dance Music.

00:06:47: Die ein halt schon dieses typische Feeling gibt was sehr elektronisch ist aber auch verspielt und träumerhaft und einen aber halt auch wirklich zum Tanzen bringt.

00:06:57: und auch von der Ästhetik her ist das alles sehr träumerisch und verspielt Und einfach sehr fantasiereich und sehr farbenfroh, aber gleichzeitig eben auch eine Welt in der man sich wohl fühlt und entspannt sein kann.

00:07:11: Steuerung passiert durch Tanz!

00:07:14: Wie funktioniert es rein technisch?

00:07:17: Also das sozusagen wenn man mit den Figuren, die man begegnet, mit Tanz dass das auch im Spiel ankommt... ...und wieso überhaupt per

00:07:27: Tanz?!

00:07:29: Es gibt ja ganz viele Rhythmusspiele und Bewegungsspiele in VR, weil sich VR einfach als wirklich tolles Medium eignet um den Körper im Bewegung zu bringen.

00:07:37: Weil man hier wirklich embodied ist in einem Avatar und wirklich in diese Welt drin ist.

00:07:43: Und deswegen macht es einfach ein perfektes Experience für Tanzerlebnisse.

00:07:48: und dann merkt auch eben, weil das Immersive ist wenn man's headset auf hat dass die Spieler sich auch wohl fühlen, sich körperlich auszudrücken.

00:07:56: Wie man sich jetzt nicht wohlfühlen würde wenn man einfach in einem Club ist oder wenn man unter Leuten ist das VR das schon auch irgendwie so ein Safe Space ist, sich mit seinem Körper auszutrücken und die Interaktion oder wie das mechanisch funktioniert.

00:08:13: im Prinzip hat man natürlich nur den Input von dem Controller und dem Headset und die Position derer im Raum.

00:08:21: Das heißt Natürlich müsste man jetzt nicht so richtig mit tanzen, weil es die Füße zum Beispiel nicht tracken kann.

00:08:27: Aber durch die Immersion tanzt man schon mit, weil das sehr auch genau das ist was den Spaß bringt und einfach wenn genug übereinstimmt von dem Visuellen, was ich sehe und was ich fühle dann kommen die Leute richtig ins Tanzen hinein.

00:08:45: selbst wenn man technisch jetzt nicht alles tracken können funktioniert das doch trotzdem sehr gut.

00:08:49: Und was hatte ich dabei gereizt, Tanzen als Steuerungsmechanismus zu nehmen in einem Game?

00:08:56: Ich finde das spannend weil bei XR ist die Frage von dem Input immer noch ein offenes Problem.

00:09:07: Weil entweder man findet jetzt die Controller mit den verschiedenen Buttons und Joysticks oder man verwendet Hand Tracking.

00:09:13: aber beides hat halt so seinen Vor- und Seinen Nachteil.

00:09:16: Mit den Controllern ist es sehr... Gaming fokussiert, wo auch viele Leute die jetzt wenig mit Gaming am Hut haben halt auch nicht so richtig gut interagieren können und das vielleicht gar nicht so wollen.

00:09:27: Mit Hand Tracking geht leider viel von der Immersion zurück weil man die keinen Vibrationsfeedback hat und sich nicht so verankert fühlt in der Welt.

00:09:35: Und dass man dafür einfach den ganzen Körper als Interface verwendet umgeht es beides und man hat irgendwie beide Welten drinnen.

00:09:45: und da ist Tanz ein super spannendes Möglichkeit, Tanz als Interface zu verstehen für eine Technologie.

00:09:53: So jetzt klüpfen wir da wieder an wo ich dich unterbrochen habe damit wir einen kleinen Cliffhanger haben.

00:09:58: man schlüpft nämlich nicht nur in einem menschlichen Körper umzutanzen sondern man tanzt ja auch mit anderen Wesen was du schon gesagt hast mit Insekten oder Robotern zum Beispiel.

00:10:08: wie kann man sich das vorstellen?

00:10:10: Wie tanzen Mikroben, Insekte und Roboter verglichen mit Menschen und was für Bewegungen muss man dann machen?

00:10:16: Es ist natürlich auch sehr verspielt und sehr fantasierreich, weil man kann sich nicht vorstellen wie es wirklich ist ein Mikroorganismus zu sein.

00:10:23: Aber wir haben uns dann überlegt, wie ist erst mal die Musik?

00:10:27: Wie würde die Musik von einer Welt in einem Bakterium aussehen oder sich anhören?

00:10:35: Und haben da einfach schonmal passende Musik gefunden, die wir denken das total gut passen würde dann Bewegungskonzepte und Tänze konzipiert, die zu diesen Welten passen.

00:10:48: Und unsere visuellen Künstler haben dann Welten kreiert – die zu all dem passen!

00:10:54: Das war einfach ein Zusammenspiel von verschiedenen Künstlern, die eine ganz einzigartige Welten erschaffen haben, die repräsentieren wie man sich solche Welten verspielen vorstellen könnte.

00:11:06: Warum quasi diese anderen Rollen in denen auch ganz bewusst schlüpfen muss?

00:11:12: Das ist auch eines von den Dingen, die wirklich wunderbar in VA funktionieren.

00:11:17: Ist dass man die Wahrnehmung und die Welt des Spielers komplett verändern kann und das Medium erlaubt in andere Körper zu schlüpfen, andere Welten zu schlüpfen und man da einfach eine ganz andere Wahrneumungsebene aufmachen kann und diese Welten gestalten, die sonst nicht erfahrbar wären.

00:11:40: Und das war konzeptionell auch einfach die Idee, dass man darstellt wie wäre es wenn... ...wenn man in andere Lebensformen hineinschlüpft und einfach mal so eine ganz anderen Welt ist?

00:11:51: Also es ist einfach die konzeptionelle Grundlage verschiedene Lebensforme darzustellen und... ...uneinfach Teil von deren Welten zu werden.

00:12:00: Bist du damit irgendwelche Botschaften aussenden oder findest es einfach nur spannende und explorativ, da sind wir ja sowas mögliches?

00:12:08: Das kam schon auch so ein bisschen von der Idee, dass Technologie hat ja häufig – auch gerade Virtual Reality – immer so dystopische Zukunftsszenarien.

00:12:20: Also das man irgendwann dann in der Welt lebt, wo wir alle nur noch im Metaverse sind oder halt einfach viel zu abhängig sind vor Technologie und Technologie irgendwie sehr negativ konnotiert ist.

00:12:31: Und wir wollten einfach Technologie- und VR verwenden für was total positive ist, wie man diese Nähe zur Natur darstellen kann.

00:12:43: Wie man auch so eine spirituelle Botschaft, dass man mit der Natur verbunden ist, dass verschiedene Lebensformen miteinander verbunden sind, dass das selber die Lebensforme sind, mit denen man selbst verbunden wird – also dass man, wie schon auch verwendet, um einfach ein bisschen tieferer Ebene zu erschließen anstatt einfach nur... etwas zu machen, was Spaß ist und wenn man das machen kann.

00:13:06: Sondern es kam schon auch aus dieser Idee Technologie ganz bewusst zu verwenden für ein mehrholistischer Idee.

00:13:17: Woher kommt eigentlich der Titel?

00:13:18: Dance of Draugana hieß ursprünglich Danztraugana Und das ist ein Wort, das kommt aus den Altenorderschen und bedeutet Tanz mit den Verstorbenen oder Tanz mit dem Toten, Tanz mit Den Geistern.

00:13:32: Und was ja auch so die zugrunde liegende Idee auch so ein wenig war, dass man mit diesen verschiedenen Lebensformen, die mit denen man noch verbunden ist.

00:13:41: Dass man mit diesem Geist dann tanzt haben wir dann umgeändert in Dance of Dragana um bisschen mehr Titel zu haben der leichter von der Zunge geht.

00:13:49: Immer noch einen schönen Titel also auch ungewöhnlich genug das man sich merkt finde ich?

00:13:53: Ja es ist die Hoffnung dass er irgendwie so genau dazwischen ist, dass er nicht zu komisch ist aber man sich schon gut merken kann.

00:14:00: Vielleicht kannst du noch ein paar Einblicke in den Entstehungsprozess geben.

00:14:02: Du hast ja schon erwähnt, ihr habt mit vielen verschiedenen Künstlern aus unterschiedlichen Gewerken zusammengearbeitet.

00:14:07: Wie lange hat es gedauert?

00:14:08: Was waren so die größten Herausforderungen und wie hat die Zusammenarbeit geklappt?

00:14:12: weil ihr auch dezentral sitzt?

00:14:14: Es hat relativ lange gedauerte Produktion ist.

00:14:16: ich glaube wir saßen jetzt doch irgendwie auch vier Jahre dran aber das war halt auch mit verschiedenen Phasen von Konzeption und verschiedenen Prototypen Also ein großes Hindernis.

00:14:30: oder war auch einfach, richtige Leute zu finden.

00:14:33: Und wir hatten auch wirklich viele verschiedene Leute die rein und rausgegangen sind bis wir ein Team zusammen hatten das dann letztlich auch das umsetzen konnte.

00:14:43: Das ist halt auch einfach weil VR ein wirklich schwieriges Medium ist und viele einfach sehr wenig Leute damit arbeiten.

00:14:50: und zum Beispiel Art Direction bis wir da jemanden gefunden hatten auch einen guten Entwickler.

00:14:57: Also das war wirklich auch so eine Teamfindungsprozess, bis das Ganze entstanden ist und es war wirklich unser Bottleneck einfach gute Leute zu finden und deswegen bin ich super froh dass wir am Ende ein richtig starkes Team zusammen hatten und die auch jetzt noch viele Leute einfach zusammenarbeiten.

00:15:16: und ja also es war einfach sehr viel personell bedingt und da einfach so die richtigen Künstler zu finden, die das auch verstehen.

00:15:26: Und... ...die da mitarbeiten können.

00:15:29: Es ist dezentral entstanden also es ist eine Produktion aus Leipzig, es ist Reynard Films hat es produziert von Viviane Hochstetten und Katharina Wieser.

00:15:41: Ich war aber auch viel remote.

00:15:43: ich war ab und zu in Leipzig Aber viel war auch dann einfach remote.

00:15:46: andere Leute waren auch remote einfach weil das nicht anders ging.

00:15:52: Deswegen war das ja auch so ein Ding mit VR, dass viele Prozesse noch nicht so einen klaren Pipeline gibt.

00:16:00: Wie werden die Sachen umgesetzt?

00:16:02: Und dann haben andere Sachen super gut funktioniert, andere Sachen mussten wir rausfinden und am Ende ist dann doch einfach alles zusammengekommen.

00:16:11: Wie habt ihr denn das finanziert?

00:16:12: Die Produktion vier Jahre und ist ja auch recht opulent geworden, auch optisch

00:16:18: Ja, also wir hatten sehr viel Glück mit den Fördergeldern.

00:16:21: Es ist gefördert von Creative Europe, der neuen Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein, der Mitteldeutschen Medienfördering und dem FFF Bayern.

00:16:35: Das heißt, das ist schon einiges zusammengekommen.

00:16:38: Und es natürlich auch weil die Katharina und unsere Produzentin super erfahren sind und einfach auch super gut die Akquise gemacht hat... ...und genau das lief so.

00:16:52: Sehr gut!

00:16:52: Dann zoomen wir jetzt mal bisschen raus weg von Dance of Traumgana wofür wir natürlich viel Erfolg wünschen.

00:16:59: am zweiten November?

00:17:01: Am

00:17:01: zweiten November dann ist es verfügbar auf der im Metastore und auf Steam auch.

00:17:08: Und es wurde entwickelt für die MetaQuest III, das heißt es wird nicht laufen auf älteren Modelle.

00:17:14: man braucht die Metacoest III aber über Steam ist es auch verfügbar, d.h.

00:17:18: über PC VR sollte das auch gehen?

00:17:21: Sehr gut also gleichzuschlagen.

00:17:23: Inwiefern würdest du sagen dass das Spiel auch stellvertretend für die Themen und die Fragen sind mit denen du dich in deiner Arbeit beschäftigst in deine kreativen künstlerischen Arbeit?

00:17:33: Ich glaube, dass das schon sehr viel mit rein spielt in die verschiedenen Themen, in denen ich mich generell beschäftige.

00:17:41: Und für mich ist VR generell einfach ein Medium was für mich total interessant ist wenn es um Themen geht wie Wahrnehmung welche Räume beziehen wir im Bodyment welchen Körper beleben wir?

00:17:59: Und das sind alles Fragen, mit denen sich Dance of Dragana beschäftigt.

00:18:03: Mit denen ich mich auch mit anderen Projekten beschäftige.

00:18:06: Wie bist du auf VR gekommen?

00:18:10: Ich habe einen Hintergrund der eher technisch ist.

00:18:15: Also ich hab eigentlich Physik studiert einfach weil ich mich immer dafür interessiert habe und auch eher für so größere philosophische Fragen und hatte das studiert und hatte aber trotzdem immer so eine Interesse, auch Kunst zu machen.

00:18:31: Und habe dann zusätzlich angefangen, Kunst und Multimedia zu studieren.

00:18:36: Darüber bin ich dann zu dem Medium VR gekommen.

00:18:42: Als ich das erste Mal ein VR-Hetzel aufhatte, habe ich mich total in das Medium verliebt... ...und hab einfach die Chancen gesehen was man damit alles machen kann.. ..und fand es einfach super toll!

00:18:56: tatsächlich auch weitergegangen und habe weiter Physik studiert, auch mit der Frage von wie kann man VR verwenden um mathematische und physikalische Räume darzustellen die man sonst nicht wirklich visualisieren kann.

00:19:10: Und da hatte ich mich dann halt direkt damit beschäftigt.

00:19:14: okay was ist Wahrnehmung?

00:19:16: VR ein Medium, mit dem man ganz neue Fragen stellen kann und ganz neue Perspektive aufmachen kann.

00:19:23: Und hatte mich dann mit der Darstellung von gekrömmten Raum- und Räumen der Kosmologie nahe im Geburt von Schwarzen Löchern und dergleichen beschäftigt – das war mein erstes Projekt mit VR, was ich selber realisiert habe.

00:19:40: Davon ausgehend bin bin ich immer mehr so in die Narrative gegangen.

00:19:45: Also, ich habe immer noch ein starkes Interesse an Wissenschaft und die Verbindung von Kunst und Wissenschaft gerade wenn es um Wahrnehmung geht.

00:19:53: Ich bin dann aber in meinen eigenen Werken einfach mehr in die narrationen ohne Künstlerische gegangen.

00:20:01: Hast du generative künstliche Intelligenz auch schon für dich und deine künstlerischer Arbeit entdeckt?

00:20:06: Also, eine ganz zwigespaltene Meinung zu generativen KI.

00:20:13: Also einerseits finde ich es, also ich beschäftige mich viel damit und ich verwende das auch ganz viel.

00:20:21: Ich habe bloß starke ethische Probleme wie die Modelle zum Teil trainiert worden sind und ich find' es auch schwierig sich als Künstler mit dem Medium zu beschäftigen und es aktiv in den eigenen Werken zu verwenden wenn's einfach so moralische Hürden dabei gibt.

00:20:40: und zum Teil ist natürlich auch schwierig, das überhaupt in der professionellen Produktion zu verwenden wenn einfach die Lizenzfragen nicht geklärt sind.

00:20:49: Und deswegen ich finde es moralisch schwierig, ich find's ethisch schwierig und einfach schwierig dann in Produktionen zu verwende.

00:20:57: Von dem abgesehen finde ichs ein fantastisches Medium.

00:21:00: also ich finds macht wahnsinnig viel Spaß und ich mein das größere Problem die dabei Auftauchen sind ja auch eher wieder.

00:21:08: Da haben wir damit zu tun, das große Tech-Unternehmen einfach Datenmissbrauchung und sich Probleme aufmachen für alle anderen.

00:21:18: Letztendlich ist KI eine Technologie und es ist lineare Algebrare die einfach tolle Möglichkeiten aufmachen.

00:21:27: Und es hat mir viele Künstler davor schon ihre eigene Modelle trainiert und da gibt's so viele tolle.

00:21:34: Deswegen, ich bin da selber noch so ein bisschen am Suchung wo mein Standpunkt ist.

00:21:39: Welche Modelle ich wirklich verwenden kann?

00:21:41: Bei welchen ist es schwierig wenn's um Virtual Reality geht?

00:21:45: Ist natürlich sehr spannend sich mit Modellen zu beschäftigen die die Welten generieren.

00:21:53: das schaue ich mir gerade sehr viel an als gerade wenns darum geht drei diewelten wie Gorschnusplats zu zu generieren.

00:22:02: Die ist zum Teil nennst du hier Worldmodels, aber ich glaube unter Worldmodel verstehen verschiedene Leute auch unterschiedliche Dinge.

00:22:08: Und da finde ich super spannend und ich glaub das hilft uns auch in VR wo es ja auch häufig ihr kleine Budgets gibt, Dinge zu realisieren die so einfach nicht so im Budget wehren.

00:22:21: Da sehe ich schon dass es wirklich tolle Möglichkeiten auftut.

00:22:25: Aber halt immer mit der Randbedingung dass einfach gerade noch schwierig ist, was kann man damit wirklich in die Produktion mit reinnehmen und was es bleibt für euch?

00:22:36: Einfach nur eine Spielerei.

00:22:38: Und ja, dann wird die Zukunft zeigen, was man damit jetzt wirklich gut verwenden

00:22:43: kann.".

00:22:44: Das war schon gesagt, du beschäftigst dich auch immer noch sehr gerne mit philosophischen Fragen, auch an der Frage der Wahrnehmung.

00:22:50: Nun ist es so das mit VRXR aber auch mit KI wir ganz neue Formen von Interaktionen und Erlebnissen Erfahrungen mit Technologie machen.

00:22:59: Und in deinem Blog, den ich allen die Zuhören sehr empfehlen kann.

00:23:02: Hast du dich mit einem Begriff beschäftigt?

00:23:04: Du hast deinen Begriff kreiert für diese neue Art von Erlebnissen, der passiert und der Begriff lautet Icon Out!

00:23:11: Den finde ich A schön und B interessant.

00:23:14: Vielleicht kannst du noch mal genauer erklären was ein Icon-Out ist.

00:23:18: Das kann ich gerne erklären.

00:23:20: Genau als ich habe vor einiger Zeit hatte ich mir diesen Begriff überlegt icon out Ich war nämlich... Am Haar dann um Struggeln mit einem Begriff, der meistens verwendet für VR Experiences und für interaktive Experiences generell.

00:23:36: Nämlich der Begriff vom User oder von Benutzer.

00:23:40: Und das ist ein Begriff mit dem ich mich total schwer tue weil er meistens halt einfach nicht passend ist.

00:23:47: Man kann irgendwie nicht beobachter sagen man kann irgendwelchen Spieler sagen weil nicht alles ist ein Spiel Und Benutzer fühlt sich einfach falsch an.

00:23:55: Ich will so nicht mit den Leuten, die das erfahren als Benutze bezeichnen.

00:24:02: und dann gab es auch viele Leute, die haben in VR, die dann dem Begriff Immersion eingeführt haben, den ich gut finde aber der ist dann zu begrenzt nur auf Immensiverfahrungen.

00:24:14: und deswegen habe ich überlegt, auch könntest du irgendein Begriff geben?

00:24:17: Der viel mehr beschreibt... das Interagieren mit dem virtuellen Raum beschreibt.

00:24:23: Und dann habe ich den Begriff Iconaut erfunden, dass vom griechischen Iconoco kommt was bedeutet?

00:24:31: Das virtuelle oder das fantastische, das was nicht echt ist, Iconocos und daraus dann Iconout von dem Reisenern.

00:24:40: also ähnlich wie der Astronaut der durch den Raum reist, ist ein Icon out diejenige, die durch den virtuellem Raum reißt.

00:24:50: Also ich hoffe sehr, dass sich der Begriff etabliert.

00:24:52: Denn es ist schön und ich finde auch als ich User oder auch Experienzer oder whatever das sind ja irgendwie so Hilfsbegriffe...

00:24:59: Ja das passt alles nicht!

00:25:00: ... die nicht so dreimal auch nicht schön sind davon abgesehen.

00:25:04: Sprechen wir noch über ein zweites Projekt von dir, das gerade noch in Entwicklung ist und womit du wahrscheinlich jetzt tatsächlich de facto schon mehr Zeit verbringt als mit Dance of Dragana, was ja glücklicherweise fertig ist und in wenigen Tagen erscheint.

00:25:19: The Passage klingt zunächst mal ganz anders als Dance Of Draganer.

00:25:22: Du beschäftigst mit Erinnerungskultur.

00:25:25: Welches Thema behandelt die VR Experience?

00:25:29: In dem Fall Game weiß ich gar nicht ob du es als Game bezeichnen würdest.

00:25:31: Ich würde eher sagen eine VR Experience.

00:25:34: Genau welches Thema behandel

00:25:37: das?

00:25:38: ein sehr viel ernsteres Projekt.

00:25:39: Es ist auf jeden Fall eine narrative Experience, das sich um Erinnerungskultur dreht aber generell auch über das Thema von transgenerationalem Trauma und wie die Erlebnisse und die Traumata von Generationen, die vor uns kam, uns heute noch prägen.

00:25:58: oder wir erinnern an Familienmitglieder, die vor langer Zeit vor uns kamen und die vielleicht noch einen Einfluss auf unser Leben haben.

00:26:07: Obwohl wir die überhaupt gar nicht kennen!

00:26:10: Und diese Experience, die basiert auf der Geschichte von meiner Großmutter... Also ich hatte mich einfach mit dem Thema beschäftigt und dann bin ich... habe ich mich halt so ein bisschen mit meiner Familiengeschichte auseinandergesetzt ...und dann ist mir also meine Ohne die Espel zu diesem Zeichpunkt schon verstorben aufgefallen, dass sie eine wahnsinnig tragische Geschichte hat die aber auch wahnsinn nicht interessant ist.

00:26:38: Sie ist nämlich groß geworden in der Nazizeit und wurde von ihren leiblichen Eltern abgegeben zu einer Pflegefamilie und ihre Großmutter Wollte Karriere machen und wollte die Nazi-Elite in Berlin unterstützen.

00:26:58: Und ist das weh, hat sie einfach gegangen... ...und ihr Vater hatte auch keinen Bock auf sie und hatte auch keine Bock auf die ganze Zeit in Deutschland und war auch einfach weg.

00:27:08: Dann kamen sie eben diese Pflegefamilie, die dann Teil vom Widerstand geworden ist, vom politischen Widerstand.

00:27:15: Und teilweise auch jüdischen Familien geholfen hat zu fliehen.

00:27:19: und teilweise sind... Milienmitglieder aus dieser Pflegefamilie, auch im KZ gelandet.

00:27:25: und also eine wahnsinnig tragische Geschichte.

00:27:28: Und sie als Kind war da einfach so diese komplett machtlose Person in diese größeren Mächte verwickelt gewesen.

00:27:38: Da habe ich mich eben gefragt was für Wunden hinterlässt das im Klein wie auch im Großen in den Generationen, die darauf folgen.

00:27:47: Weil so oder ähnlich gibt es einfach super viele Geschichten nicht nur in Deutschland überall wo es Geschichten über Kriege und Vertreibung gibt.

00:27:56: Und deswegen ist diese Geschichte der Ausgangspunkt um diese Fragen zu stellen und es verwendet VR in einer komplett innovativen Weise, wie man das nur mit VR machen kann indem mit Perspektivwechsel und Embodiment arbeitet, wie man das mit dem anderen Medium nicht machen kann.

00:28:16: Also die Geschichte wird in drei Zyklen erzählt, womit jeden Zyklos die Perspektive und dieses Embodement verändert wird.

00:28:26: also im ersten Zyklus wird man einfach nur Teil von dieser Geschichte und von diesen Erinnerungen, die einem erzählt werden.

00:28:33: Und im zweiten Zyklus werden auf einmal Figuren, Schattenfiguren sichtbar.

00:28:39: Die davor nicht sichtba waren.

00:28:40: aber man sieht auf einmal dass diese Figuren die ganze Zeit anwesend waren und die Geschichte die ganze zeit beeinflusst haben oder mit interagiert haben.

00:28:49: und sie quasi repräsentieren das... ...die verdrängten Erinnerungen und für hervor die anderen Mitglieder in der Gesellschaft die ständig da waren aber die man nicht sieht weil sie schon Verstorben sind, aber die Erinnerungen sind noch da.

00:29:05: Und dann im dritten Zyklus wird man Teil von diesen Schattenwesen und muss selber in der Geschichte interagieren.

00:29:14: So wird diese Geschichte dreimal erzählt und mit jeder Ebene wird... Mit jedem Ziel plus wird eine neue Ebene der Wahrnehmung aufgemacht.

00:29:24: Wie Trauma sich darstellt und wie Trauma und Vergangenheit ständig präsent ist an der Gegenwart, die Geschichte mitbestimmt?

00:29:33: Du hast schon gegeben wir das in Virtual Reality umsetzen wollt.

00:29:37: wenn du das jetzt unterscheidest mit einer Aufarbeitung von solchen Themen wie Familiengeschichte, Transgranats oder alles Trauma schuld was ja auch sehr komplexe Themen sind hätte man ja auch in Podcasts Dokumentarfilm, funktionalen Filmen umsetzen können.

00:29:53: Wieso glaubst du das VR für dieses Thema gerade so vielversprechend ist, um wirklich die Wirkung zu erzielen, die dir vorstellt?

00:30:01: Weil man das von der Innenperspektive erleben kann, die man mit einem Podcast und auf nem Screen einfach nicht erleben kan, warum dann immer so diesen Abstand hat... Natürlich können wir jetzt argumentieren, vielleicht ist es auch gut diesen Abstand zu haben.

00:30:16: Das will ich auch einfach mal stehen lassen das glaube ich auch so ein bisschen zur Debatte wie man mit solchen Themen sich beschäftigen will.

00:30:23: aber die Stärke an diesem Projekt ist dass man durch eine neue Perspektive durch verschiedene Perspektiven diese Geschichte wahrnimmt.

00:30:31: wenn man durch jedes andere Medium es so gewohnt ist mit einer Außenperspektive alles zu betrachten kann man eben mit VR von der Innenperspektive aus in einem verremten Körper was erleben, was man ihm sonst nicht erleben könnte.

00:30:46: Steht ihr gerade mit dem Projekt?

00:30:48: Wir sind... Also wir haben eine abgeschlossene Konzeptionsphase, wir haben ein Skript das ist ist es eigentlich ready for production.

00:30:57: Und deswegen sind wir jetzt auch dabei, die Akquise zu beginnen für die Produktion und ich bin auch im nächsten Monat bei zwei Filmfestivals um die Geschichte zu pitchen, weil wir auf der Suche nach Ko-Produzenten sind.

00:31:12: also sie sind jetzt gerade dabei zu schauen wie kriegen wir unsere Gelder zusammen?

00:31:17: Wie bekommen wir einfach unser Team zusammen oder wie wird das dann in welche Form wir dann die Produktion umsetzen und ich hoffe, dass wir in der zweiten Hälfte vom nächsten Jahr dann die Produktions starten können.

00:31:28: Zum Abschluss schauen wir noch gemeinsam mit die Zukunft.

00:31:31: welchen Weg glaubst du werden VR oder XR Experiences aus deiner Sicht einschlagen?

00:31:35: Es ist ja noch ein junges... Medium.

00:31:38: Du erlebst dir selbst, dass man wenn man bestimmte Themen aufgreift gar keine Blaupause hat sondern eigentlich selbst sich überlegen muss wie man das Medium nutzt anders als jetzt bei einem Medium Film das einfach vieler Jahrzehnte alt ist wo man referenzieren kann auf das was schon da war.

00:31:54: es ist also noch viele im Fluss.

00:31:57: Was glaubst du passiert in den nächsten Jahren mit dem Medium VR und was wäre vielleicht auch der spannende Weg die das Medium einschlagen könnte?

00:32:05: Ich glaube, das Medium braucht eine Lösung für die Distribution.

00:32:09: Also ich glaube wir haben so viele interessante Experiences mittlerweile.

00:32:12: Die Technologie ist auf einem wirklich guten Weg und da gibt es eigentlich auch gerade noch super viele spannende Entwicklungen Gerade.

00:32:21: aber ich glaube Wir sind was Technologie und Experiences angeht Eigentlich wirklich auf einem richtig gut hohen Niveau dass wir uns das so ein bisschen versanden.

00:32:34: Also ich finde zum Beispiel auch viele Experiences, die vor ein paar Jahren rausgekommen sind fast genauso gut wie was heute rauskommt.

00:32:41: Ich glaube, dass da gar nicht... Dass es gerade so die Aufgabe von den Cratern ist, da irgendwie etwas Neues zu pushen?

00:32:50: Es ist grade einfach wirklich eine Frage der Verbreitung und der Distribution weil schon vor Jahren sind so viele tolle Experiences herausgekommen die einfach in irgendeiner Schublade jetzt liegen, weil sie einfach nicht die Verbreitung finden.

00:33:05: Und das ist sicherlich irgendwie die Zusammenarbeit von vielen verschiedenen Leuten – von den Produzenten, von den Cratern und von Distributern.

00:33:15: auch von der Förderung, weil dort auch die Akzente teilweise nicht so gesetzt werden, dass sie zu einer Distribution führen.

00:33:22: Ich glaube es ist wirklich gerade das große Bottleneck für die Technologie im Allgemeinen.

00:33:27: Das ist einfach ein Weg!

00:33:29: finden muss wie gelangen diese experiences zu den leuten, weil wir sind da einfach gerade das kommen wir gerade irgendwie nicht weiter was wirklich schade ist wenn es einfach wirklich tolle projekte geben gibt die niemand sieht.

00:33:44: Wir tun einen kleinen was dagegen und haben im december gemeinsam eine veranstaltung in patos zerte München am fünften Dezember, wo man Dance of Dragana auch schon mal anspielen kann.

00:33:54: Und es danach natürlich im ganzen Spiel.

00:33:56: alle Hinweise kommen dann nachher noch in der Abmoderation.

00:33:59: Nicole erst einmal herzlichen Dank für die Einblick in deine Arbeit!

00:34:01: Sehr spannend und natürlich alles Gute für den Start von Dance Of Draganer und für die weitere Produktionen.

00:34:08: Ich danke dir, danke schön.

00:34:12: The

00:34:12: passage?

00:34:13: Gottes Willen!

00:34:14: The passage heißt natürlich...

00:34:15: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen.

00:34:16: Ja ja, weil wir ... Dance of the Portalemann, Dance of Dragane, ich danke dir.

00:34:19: Ich überwarte

00:34:23: Portale.

00:34:24: Ja genau.

00:34:24: Danke.

00:34:26: Das war Folge eighty-vom New Realities Podcast von EINSEE neun und dem XR.

00:34:31: Bewerber wenn euch gefallen hat bewerten abonnieren und weiter empfehlen bitte.

00:34:35: das Gespräch haben wir im Oktober zweitausend sechsundzwanzig aufgenommen wenige Tage vor der Veröffentlichung von Dance Of Dragana am zweiten November.

00:34:42: Das VR-Spiel findet ihr Metastore und auf Steam, die links dazu und zu den weiteren Projekten von Nicole C. Strasser stehen in

00:34:48: den Show

00:34:49: Notes.

00:34:49: Und falls Ihr Dance of Rirana selbst ausprobieren wollt ohne eine VR Brille bisher zu haben habt ihr dazu gleich zweimal in München Gelegenheit am achtzehnten November im Deutschen Theater Museum und am fünfzehnte Dezember bei einer gemeinsamen Veranstaltung von einzelnen neuen und der digitalen Bühne im Pathos Theater mit Unterstützung vom XR Hub.

00:35:07: Alle weiteren Infos dazu findet ihr in den show notes.

00:35:10: Und jetzt noch der Abspann.

00:35:11: Einzigneuen ist das Zuhause für Zukunftsoptimisten, die mit neuen Ideen und Technologien die Welt besser machen wollen und besteht außer diesem Podcast auch aus einem Online-Magazin einer Community-Plattform und aus Events.

00:35:23: alle Infos gibt es unter www.einzigneun.com.

00:35:27: Der XAHB Bavaria wurde gegründet, um die XA-Community in Bayern voranzubringen.

00:35:31: Die Entwicklung und Verbreitung von XA Anwendungen zu unterstützen und auch die Sichtbarkeit des Standorts Bayerns zu fördern.

00:35:37: Mehr erfahrt ihr unter www.xahab-bavaria.de.

00:35:41: Dieser Podcast ist möglich durch die Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.

00:35:45: Vielen Dank dafür und bis zum nächsten Mal!

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