Mit Handtracking zu besseren Prothesen: Wie FLOAT Spielen und Datenspenden verbindet

Shownotes

Was wäre, wenn ein Mixed-Reality-Spiel nicht nur Spaß macht, sondern gleichzeitig bei der Entwicklung bezahlbarer Handprothesen hilft? In FLOAT retten Spielerinnen und Spieler kleine Wesen in einer zerbrochenen Welt – und können dabei Handgestendaten für einen guten Zweck spenden. Entwickelt wurde das preisgekrönte Spiel nicht von einem etablierten Studio, sondern von einem sechsköpfigen studentischen Team.

Darüber spricht in dieser Folge von New Realities der Game-Production-Student Kevin Bruno vom Team Mouseworks der Hochschule Neu-Ulm. Mouseworks gewann mit FLOAT beim Festival der Zukunft 2026 den New Realities Award. Dabei begann das Projekt ursprünglich als Pflichtaufgabe im dritten Semester des Studiengangs Game Production and Management.

In FLOAT helfen die Spielerinnen und Spieler den kleinen Pookis, ihre durch einen verheerenden Sturm auseinandergerissenen schwebenden Inseln wieder zusammenzuführen. Gesteuert wird ohne Controller: Die eigenen Hände werden zu Brücken, schützen die Pookis vor Wasserfällen oder ermöglichen andere Interaktionen mit der farbenfrohen Spielwelt.

Hinter diesen Gesten steckt ein medizinischer Ansatz. Wer beim Spielen ein spezielles Armband des Frankfurter Start-ups MyoMod trägt, kann Muskel- und Handgestendaten erfassen lassen. Die Daten sollen dabei helfen, den Steuerungsalgorithmus für eine bezahlbare myoelektrische Handprothese zu trainieren. Ziel ist eine Prothese, die bereits mithilfe vieler unterschiedlicher Bewegungsdaten vortrainiert wurde und dadurch schneller intuitiv genutzt werden kann.

Kevin erzählt, wie das Team eine passende Spielidee für die elf benötigten Handgesten entwickelte, warum die Entscheidung auf Mixed Reality fiel und welche technischen Herausforderungen das Handtracking mit sich brachte. Außerdem geht es darum, weshalb FLOAT trotz seines medizinischen Hintergrunds bewusst nicht wie eine Gesundheitsanwendung wirken sollte, sondern wie ein liebevoll gestaltetes und möglichst zugängliches Spiel. Der Aufwand hat sich gelohnt: Zum Zeitpunkt der Aufnahme war FLOAT bereits rund 18.000-mal heruntergeladen worden und hatte mehrere Preise gewonnen.

Im Gespräch geht es außerdem um den ungewöhnlichen Studiengang Game Production and Management, Kevins Weg vom ausgebildeten Banker zum Game Producer und die Arbeitsteilung innerhalb von Mouseworks. Kevin stellt auch die weiteren Projekte des Teams vor: den vollständig per Handtracking gesteuerten VR-Mecha-Brawler MERCURY und das asymmetrische Couch-Koop-Spiel CATENA, bei dem zwei miteinander verbundene Figuren sich eine Waffe teilen müssen.

Und schließlich spricht Kevin darüber, wie es nach dem Studium mit Mouseworks weitergehen könnte, weshalb eine gemeinsame Ausgründung weiterhin im Raum steht – und warum ein stabiles Team manchmal genauso wichtig ist wie eine gute Spielidee.

Das Gespräch wurde Ende August 2026 während der Gamescom aufgenommen. FLOAT kann kostenlos auf Meta Quest gespielt werden. Wer zusätzlich Daten für MyoMod spenden möchte, findet die Informationen dazu auf der Website des Start-ups.

Transkript anzeigen

00:00:01: Stellt euch vor, ihr könnt nicht nur in einem wirklich süßen XA Game kleinen Wesen dabei helfen die Folgen eines verheerenden Sturms zum Meistern sondern auch noch Datenspenden wie zur Entwicklung von bezahlbaren Hightech-Handprothesen beitragen.

00:00:13: Genau das geht mit dem diesjährigen Gewinner unseres New Realities-Wettbewerbss!

00:00:18: Das heißt wir haben das Armband, wir spielen Wir rufen die elf Primärhandgäste innerhalb unseres Spieles ab.

00:00:24: Die werden dann gescannt am Unterarm abgespeichert und an der Startarbeit geleitet.

00:00:29: Und so kann man sich das dann vorstellen, dass auf einmal fünftausend Greifbewegungen bei Mio-Mod, bei dem Startup sind.

00:00:53: Ein Willkommen mal wieder zu New Reality ist den Podcast von einzelne und dem XR Bavaria.

00:00:58: In diesem Podcast wollen wir euch neue Realitäten vorstellen also Projekte, Ideen, Konzepte und Produkte in Virtual, Augmented und Mixed Reality oder kurz gesagt in Extended Reality.

00:01:09: Ich heiß Wolfgang Kerler ich bin Chef Redakteur von einzelnen und in dieser Folge da spreche ich mit Kevin Bruno

00:01:14: vom

00:01:15: studentischen Team Mouse Works von der Hochschule

00:01:18: Neuhol.

00:01:19: Das hat sich dieses Jahr bei unserem New Realities X-Arwettbewerb beworben und es nicht nur ins Finale geschafft, sondern das dann auch noch gewonnen.

00:01:26: Float – das Gewinnerprojekt ist ein Serious Game in Mixed Reality, das ganz gezielt auf Hand Tracking setzt, denn es kann auch Daten für einen guten Zweck sammeln.

00:01:35: Mehr dazu zu seinem Games Studium und den neuesten Projekten vom ganzen Team Mouseworks erzählt.

00:01:40: Kevin jetzt!

00:01:43: Viel Spaß!

00:01:46: Guten Morgen, danke dass ich da sein darf.

00:01:49: Ja es hat ja einen handfesten Grund nicht nur weil ihr spannende Arbeit macht sondern ihr habt ja auch dieses Jahr mit eurem Team von Mausworks den New Realities Award gewonnen bei uns beim Finale beim Festival der Zukunft im Juli.

00:02:02: deswegen sprechen wir natürlich auch über das Projekt mit dem wir gewonnen haben das heißt Float.

00:02:06: aber wir wollen noch mehr wissen.

00:02:07: weil hinter Maus Works das Team dazu vertrittst steckt gar nicht ein Start-up oder ein lang etabliertes Games Studio, sondern es ist halt ein studentisches Team von der Hochschule Neuulm.

00:02:20: Da interessiert mich aber wahrscheinlich auch viele andere.

00:02:24: was kann man in Neu-Ulm studieren?

00:02:26: dass da schon während des Studiums Games rauskommen und warum studierst du das auch ganz persönlich?

00:02:33: Was hat dich dahin geführt?

00:02:36: Genau, also das ist ein sehr exotischer Studiengang.

00:02:39: Es hört man eigentlich auch nicht wirklich oft in der Studienlandschaft in Deutschland, dass man Videospiele studieren kann.

00:02:45: Das ist was ganz Neues.

00:02:46: Also es gibt es erst seit ein paar Jahren im Neuölm jetzt speziell um genau sein glaube ich fünf Jahre.

00:02:50: Der Studiengang heißt Game Production and Management und die Amerikaner drüben über einen großen Teich machen das ja schon lange so.

00:02:58: seit den Achtzigerjahren ist das alles schon professionellisiert.

00:03:01: bei denen da kann man das alle schon lange studieren.

00:03:03: Die haben auch eine ganz andere Historie, was die ganzen Arcade Games damals und so weiter anging.

00:03:09: Und die Deutschen haben jetzt auch langsam angefangen zu merken dass es eigentlich eine sehr lukrative Branche ist.

00:03:15: Das gibt's jetzt ein paar Mal in Deutschland vielleicht kennt man das von der HWG in Berlin oder das Cologne Game Lab in Köln.

00:03:23: da kann man das ähnlich studieren und das gibt sie eben bei uns.

00:03:27: Meine persönlichen Beweggründe waren ich bin eigentlich ursprünglich gelernter Banker also eigentlich etwas komplett anderes.

00:03:33: Und nach paar jährchen im Büro habe ich mir gedacht, oh ja es ist alles in Ordnung.

00:03:39: Aber irgendwo fehlt dann noch so ein bisschen die Flamme und hab mich dann dafür entschieden nochmal die Schulbank zu drücken und jetzt Game Produktion Manage mit den Neuernen zu studieren genau.

00:03:50: Sehr gut aber hast du denn auch während du Banker warst schon vorher dich mit Games beschäftigt und auch mit XR?

00:03:57: Games sowieso, also das war ja sowieso schon früher ein Thema.

00:04:00: Ich bin ja ein Kind der Neunziger,

00:04:01: d.h.,

00:04:02: früher als die Nintendo sixty-vier rauskam, war das ein großes Thema.

00:04:06: oder dann die erste Xbox und das erste Halo, das war wegweisend.

00:04:10: Also Videospiele waren schon immer so Begleiter meiner Kindheit und Jugendzeit und jetzt auch im jungen Erwachsenenalter Und immer hat da irgendwas gebrannt.

00:04:20: Also mich hat nicht nur das Spielen selbst halt interessiert Sondern wie halt diese Welten geschaffen werden?

00:04:25: Das kreative das Sound zu sein dahinter, einfach alles.

00:04:29: Und deshalb kam ich dann irgendwann auf den Punkt zu sagen hey... Ich habe zwar keinerlei Erfahrung mit Programmieren und keinerlei Erfahrungen mit irgendwas was es angeht aber ich will's tun!

00:04:40: Deswegen bin ich dann vom schönen Bodensee hier hoch nach neu umgezogen ist jetzt auch nicht so weit weg und hab es angefangen zu stehen genau.

00:04:48: Sehr gut ihr seid ein sechsköpfiges Team Das ist auch an flood mitgearbeitet.

00:04:54: Vielleicht kannst du kurz was zum team erzählen, wie habt ihr euch in der Hochschule gefunden?

00:04:58: Wer gehört dazu?

00:04:59: Wieso heißt der Mausworks?

00:05:01: aber erst mal wir haben dich gefunden.

00:05:04: Also dort ist er zuvor noch gefragt wegen XR.

00:05:06: Ich musste ehrlich sagen ich hatte mal als zwei tausendsechzehn im Sydney das erste Mal eine vor April auch die HTC Vive als sie damals neu raus kamen.

00:05:14: das war ziemlich ja.

00:05:17: Also es war wow, aber damals war das halt eher noch eine Spielerei.

00:05:20: Weil man hatte ja dieses ganze Kabelmanagement und das waren ja auch die NASA-PCs dafür um hier anständig laufen zu lassen.

00:05:27: Und dann war das ganze Zeit lang weg!

00:05:31: Das war erstmal der Schwenk.

00:05:32: noch zur XA kommen wir zum Studium selbst.

00:05:36: also unser Studium ist so aufgebaut dass wir die ersten zwei Semester erst mal alleine alles machen.

00:05:40: das heißt man lernt programmieren selber zu zeichnen, man lernt Game Design und so weiter.

00:05:46: Also halt dass man sozusagen alles immer gemacht hat also eine kleine Allrounder ist und ab dem dritten Semester kommt man dann als Team findet man sich zusammen Und dann ist in der Regel unser drittes Semester so aufgebaut das wir ein Series Game machen müssen.

00:06:01: Ein Series Game heißt Wir haben nicht nur Spiel was Spaß machen soll sondern es soll ja irgendwann einen Zweck erfüllen also ein guter Zweck oder irgendwas.

00:06:09: Man kann zum Beispiel Lernunterricht gamifizieren.

00:06:13: Das heißt, man macht irgendwie spielerisch im Unterricht Bio-Fragen oder so, dass man es einfacher sich merken kann.

00:06:19: Also darunter kann man sich das vorstellen.

00:06:22: und wir hatten eben das Thema... Da haben wir mit einem Frankfurter Startup.

00:06:27: Das hat sich sozusagen der Hochschule connectet und hat gefragt, ob man irgendwie eine Möglichkeit finden würde, die ersten Daten spielärisch umzusetzen.

00:06:38: Und dann haben sich mein Team und ich gefunden.

00:06:41: Wir waren sowieso davor schon gut befreundet, weil dieser Schling an der Hochflugtuation hat.

00:06:46: Also man findet sich relativ schnell zusammen und haben dann gebrainstormt und hatten viele VR-Spiele ausgetestet.

00:06:55: Das war die Zeit, wo auch immer alle von uns auf eine VR-Bille gekauft haben um das Medium zu erkunden.

00:07:02: Und so kam es eben zu VR, weil VR diese einzige Möglichkeit ist Handgesendaten wirklich zu erfassen weil wir dürfen keine Controller verwenden und das macht keinen Sinn.

00:07:13: Und das andere ist, dass wir Mausworks dadurch entstanden sind, dass der Pookie den wir vielleicht gesehen haben von unserem Spiel ursprünglich eigentlich eine Maus war.

00:07:24: Wir gesagt haben hey!

00:07:26: Wir arbeiten mit dem Computermaus und erschaffen Welten mit Mäuse.

00:07:30: Unsere Maus waren sozusagen unser erster Charakter.

00:07:33: deswegen haben wir uns Mauswork genannt.

00:07:37: Aber das heißt... Ah, es war ein Pflichtprojekt.

00:07:41: Im dritten Semester, das finde ich schon sehr... Also man sagt ja immer so die Anforderungen an Hochschulen wurden in den letzten Jahren runtergeschraubt.

00:07:49: In Zeroes Games zu entwickeln im dritten semester finde ich durchaus sportlich und spannend.

00:07:57: Und es war euer erstes gemeinsames Projekt.

00:07:58: dann?

00:07:59: Genau!

00:08:00: Es war das erste gemeinsame Projekt.

00:08:02: Das erste VR-Projekt, das erste Projekt in drei D., weil zuvor hatten wir alle nur zwei D-Projekte umgesetzt also Pixelart und so weiter, ob er gezeichnet.

00:08:11: Also es war für uns alles das erste Mal.

00:08:13: Und wir sind selber über uns erstaunt wie viel Zeit und Mühe wieder reingesteckt haben um uns all das beizubringen und dieses neue Medium auch noch zu erforschen und dann auch noch Hand Tracking damit zu machen.

00:08:26: Es ist nochmal doppelt und dreifachso schwer halt für VR zu programmieren plus Hand Tracks zu nutzen weil es so frimmelig ist, dass du programmiest.

00:08:34: Aber es hat hinten raus wirklich super funktioniert

00:08:38: Sehr gut.

00:08:39: Heißt aber auch, es hat euch offensichtlich ein bisschen Spaß gemacht weil es klingt jetzt so als wäre ihr schon hin und wieder mal über die Standard Anforderungen hinausgegangen oder?

00:08:50: Es ist nicht üblich dass so ein Projekt wie Float in der Regel in einer kurzen Zeit entstehen kann.

00:08:55: wir haben in der Regel so ich sage jetzt Mal drei vier Monate Zeit in einem Semester an dem Spiel zu arbeiten müssen aber ja währenddessen auch noch studieren.

00:09:04: Also das heißt nicht, dass das Gameprojekt, das einzige Projekt wie an der Schüllingangsliste ist.

00:09:08: Du hast dann auch viele andere Vorlesungswächer und wir haben uns dann entschieden als wir Ende Juli dann das Spiel als Prototyp fertig hatten, haben wir uns als Team zusammengesetzt und über KW haben hier was, was richtig viel Potenzial hat.

00:09:23: Lass uns weitermachen!

00:09:25: Und die komplette vorlesungsfreie Zeit halt freiwillig noch dran arbeiten, haben dann das genutzt haben das Spiel erweitert, poliert und sind dann eben im Oktober kurz vor neunem Semester-Start damit fertig geworden.

00:09:40: Du

00:09:41: zwanzig, fünfundzwanzig?

00:09:42: Genau.

00:09:44: Wortlich!

00:09:45: Vielleicht kannst du noch kurz dein Team vorstellen?

00:09:49: Gerne, also wir sind am sechsten gespannt des Team Houseworks.

00:09:52: einer der Lars ist gerade in Japan deshalb arbeiten wir auf Twell.

00:09:57: zu.

00:09:57: Fünft Wir bestehen aus Zwei Programmierer, das ist wie gesagt der Lars und der Marius.

00:10:03: Wir haben zwei Artists im Team die Jennifer, die kümmert sich ums Character-Artist-Design Und der Emil kümmers nicht ums Environment-Designt.

00:10:13: Dann unser Game Designer Das ist Sebastian und ich kümmere mich um Sounddesignt und ums Producing und Vision Keeping usw.

00:10:22: Also sag immer Ich bin der Papa der Gruppe und halte das alles zusammen.

00:10:27: Gut, müsste deine Banker Ausbildung dafür irgendwas?

00:10:32: Also insofern dass ich vermutlich von mir sagen würde das ich strukturiert arbeite.

00:10:38: Ja

00:10:38: sehr gut es ist bei solchen Projekten ja auch sehr wichtig.

00:10:42: Sprechen wir über Float.

00:10:44: für alle die es noch nicht kennen die vielleicht auch den Pitch beim Festival der Zukunft nicht gesehen haben stellt doch das Gamer kurz vor worum geht's?

00:10:51: wo spielt man?

00:10:52: sie schaut aus Und eine Maus ist offensichtlich nicht mehr der Hauptcharakter.

00:10:57: Nee, nee.

00:10:59: Also Float ist ein Mixed Reality-Spiel in dem man im Grunde den kleinen Pukis hilft um über Inseln zu kommen.

00:11:08: Das macht man wie wir nutzen eben unsere eigenen Hände.

00:11:11: das heißt man kann zum Beispiel bei einer Führung für Hand ausstecken dann läuft der Puki drüber oder man muss einen Wasserfall den Puki da verschützen erhält man so ne Hans darüber.

00:11:20: und all das hat einen tieferen Sinn.

00:11:23: Nämlich während man das Spiel mit Hedge-Training spielt, kann man währenddessen ein Armband benutzen.

00:11:29: Also das hängt man sich dann sozusagen an den Unterarm dran und während man spielt sammelt es dann Handgesendaten.

00:11:36: Diese Handgesandaten werden dann anonymisiert an einem Frankfurter Startup namens Miomod geleitet und deren Idee ist es eine Handprothese zu fertigen die mit vielen menschlichen Daten eben fortrainiert ist um diesen langwierigen Anlernprozess von Handprothesen eben zu minimieren.

00:11:55: Vielleicht eine dreißig Sekunden Exkursion zur Handprothese, damit man auch so die Kurve kriegt?

00:12:01: Aktuell ist es so, wenn man eine Hand verliert dann gibt das ja in Deutschland diese vollelektrischen, myoelektrischen Prothesen.

00:12:08: Das ermöglicht einen hier eigentlich komplett wieder am Alltag teilzunehmen.

00:12:12: Aber in vielen Zweit- und Drittländern der Welt wird das eben von der Krankenkasse nicht bezahlt.

00:12:17: Deshalb müssen viele Menschen auch so eine mechanische Prothese mit Seil zurückgreifen.

00:12:21: Und die Idee von Neumot, also unserem Partner ist es eben eine Handprothese Leid herzustellen.

00:12:28: Also die reduziert es auf diese elf Primärhandgästen, die der Mensch jeden Tag benutzt.

00:12:33: Wir greifen was wir halten etwas fest

00:12:36: usw.,

00:12:37: und hierzu braucht man aber halt ein Datenfühl von Menschen weil jeder führt eine Greifbewegung anders aus und dafür haben wir Float entwickelt.

00:12:47: Das heißt, wir haben das Armband, wir spielen ... Wir rufen die elf Primärhandgästen innerhalb unseres Spiels ab.

00:12:53: Die werden dann gescannt am Unterarm abgespeichert und an der Start-Arbeit geleitet.

00:12:58: Und so kann man sich das dann vorstellen dass auch einmal fünftausend Greif bewegungen bei MioMod bei dem Startup sind und sie können das in ihre Prothese einpflegen.

00:13:07: und soweit man diese Prothesie eben drauf setzt versteht diese auf Grundlage von vielen Menschen, die ihre Daten gespendet haben was ich eigentlich gerade machen will.

00:13:17: Und das ist so die Idee dahinter weswegen Float da ist und weswegen Mio-Mod diese Daten haben möchte.

00:13:25: Das Spiel ist seit dem seit Oktober letzten Jahr im Meta Horizon Store also es für alle Metacast-Füllen sind Metacasts zwei mit der Quest Pro und die Metacas drei Familie verfügbar kostenlos.

00:13:40: Also ihr könnt es kostenlos runterladen und wenn ihr auf die miomot.org Seite geht, da könnt ihr euch dann kostenlose ein Armband auch bestellen, wenn ihr die Daten spenden wollt.

00:13:49: Ihr könnt natürlich Float einfach so spielen machen wahrscheinlich auch sehr viele und euren Spaß haben.

00:13:55: aber wenn ihr eben diesen medizinischen Spendenaspekt noch sozusagen auch cool findet und eben eure Daten spendet möchtet, dann könnte ich euch da einen Armband kostenlos bestellen.

00:14:08: Sehr gut, den Call to Action hat man dann schon mal drin.

00:14:10: Aber wir dröseln das Spiel noch ein bisschen auf.

00:14:13: Eine Frage aber zur Entstehung.

00:14:15: Das heißt wenn ich es richtig verstanden habe.

00:14:17: zuerst war sozusagen die Anfrage von mir immer davon dem Startup dass Daten braucht um günstige Handprothesen zu entwickeln und daraufhin habt ihr dieses Konzept für Float entwickelt?

00:14:31: Genau.

00:14:31: Wieso ist dann so ein Game bei rumgekommen, wo man kleinen netten Wesen bei ihrer Reise über Inseln hilft?

00:14:41: Gute Frage!

00:14:42: Wir hatten viele Konzepte ausprobiert.

00:14:44: wir hatten ja wie ich zuvor gesagt hat viele VR-Spiele ausgetestet.

00:14:47: es gibt ja das bekannteste VR-Spiel ist der Beat Saver wo man mit den Laserschwerten diese Pluckets erhackt.

00:14:52: da hat mir natürlich die Idee ob man das irgendwie auch mit Handposen machen könnte.

00:14:58: Viele Spielkonzepte hatten Probleme, dass sie einfach viel zu langsam sind.

00:15:02: Weil die Trackingzeit der Muskelnatur ist ungefähr ein bis zwei Sekunden.

00:15:07: das würde alles extremst verlangsamen weil ich ja die Handpose immer relativ lange halten muss und ich dann sozusagen Beat Saber in Zeitlupe spielen würde.

00:15:16: Und dann kam wie irgendwann drauf.

00:15:17: unser größtes Vorbild war einfach Moss Da spielt man auch eine Maus und da muss man die Maus durch so Dioramen bringen VR.

00:15:26: Und das hat uns so begeistert, dass wir gesagt haben hey lass uns mal in dem Konzert festhalten.

00:15:30: Das funktioniert auch ziemlich gut mit diesen Primärhandgästen weil jeder auch versteht wenn man eine flache Hand macht, dass es halt ne Brücke sein könnte.

00:15:38: und dann hatten wir relativ schnell Jennifer unsere Konzeptzeichnungen was wir uns vorgestellt hatten alle waren schon direkt auf einer Wischen die ebnet, also jeder hat es dann direkt sich vor Augen.

00:15:51: Ja ja das könnte funktionieren und dann sind wir voll rein haben das dann in Prototypen-mäßigen Annual Engine Videos auch unserem Kunden mir um Ort gezeigt wie man natürlich auch irgendwie total hell auf begeistert weil sie gar nicht an sowas gedacht haben.

00:16:07: Und so ist Float entstanden ganz lange noch mit einer Maus.

00:16:11: Dann irgendwann hatten wir kann die Bedenken.

00:16:13: auch Floats wird ja Weltweit sozusagen im Meta-Risen-Stoff öffentlich und viele Nationen mögen ja Mäuse nicht.

00:16:21: Wir sind ja im Westen schon damit groß geworden mit Mickey Mouse

00:16:25: usw.,

00:16:25: sonst stört eine Maus wahrscheinlich eher weniger, aber gerade im asiatischen Raum sind Mäusse jetzt nicht gerade dafür bekannt mega süß zu sein.

00:16:33: Deshalb haben wir gesagt komm lass uns was eigenes finden, das hat auch so zu uns gehört und deshalb ist der Pookie entstanden.

00:16:42: Da hat die liebe Jennifer ganz viel Zeichnungen gemacht und aus einem schönen Auswahlprozess ist an der Bibel gestanden.

00:16:52: Wir sind im Podcast, das ist ansichtlich ein tolles Medium, es ist aber immer bisschen schwierig um wirklich VR Games oder Experiences rüberzubringen.

00:16:59: kannst du die Welt ein bisschen beschreiben was man sieht?

00:17:01: Und gerne auch vielleicht ein bisschen die Handlung.

00:17:04: Die Handlung stellt euch ähnlich wie in dem Film Avatar schwebende Inseln vor.

00:17:11: da leben die Publis in Harmonie drauf und auf einmal gucken riesige Sturme Ja, der Schumme ist so riesig.

00:17:16: Da kommt die Witter und Donner und auf einmal reißt es die Inseln auseinander.

00:17:22: Und jetzt ist das eure Aufgabe als sozusagen Entität.

00:17:24: also ihr greift sozusagen mit euren Händen in diese Welt ein... ...und versucht diese auseinander getriffteten Inselnen mit den Pukis zusammenzuführen, dass sie am Ende alle wieder zusammen sind.

00:17:36: Das ist so dieser kleine Rahmenhandlung, die wir uns besteckt haben für das Spiel.

00:17:40: Und das ist alles in einer süßen, kunderrunden Welt.

00:17:43: Man kann sich das ein bisschen vorstellen wie bei Super Mario oder bei Donkey Kong.

00:17:46: also es ist ja farbenfroh auch super interaktiv.

00:17:49: Also man kann nicht nur mit dem Puppy selbst interagieren sondern man kann durch Bäume bischen und das fein Blätter runter.

00:17:55: Man hat diese rein und dann wachsen da auch andere Blümchen.

00:17:59: Wir haben versucht genau dieses Medium VR, also genau wie wenn wir eine VR-Bill aufziehen und uns wünschen was erwarte ich von einem Spiel?

00:18:07: genauso wollten wir's umsetzen Und haben es eben so im Dativ wie möglich gestalten, um eben nicht... ...wie ein medizinisches Spiel rüberzukommen.

00:18:16: Sondern trotzdem wie ein Multimedia-Produkt.

00:18:18: und das haben wir denke ich ganz viel geschafft.

00:18:21: Glaub' ich auch!

00:18:21: Sonst hättet ihr ja auch nicht unsere Schere überzeichen.

00:18:26: Ihr habt euch für Mixed Reality entschieden obwohl eure Vorbilder ja durchaus auf VR Games sind also in VollVR.

00:18:34: Ich ahne warum ihr euch für mixed reality entschieden habt aber erklär's gerne nochmal

00:18:39: Da wird es, was du ahnst ein schöner Nebeneffekt für uns.

00:18:42: Also wir haben von unserem Kunden zwei auch also einen Auftrag bekommen der vor allem auch beinhaltet hat dass wir Handlesendaten sammeln sollen mit Jung und Alt.

00:18:54: das heißt also auch eine ältere Person soll dieses Spiel spielen können.

00:18:59: Und wir haben jetzt bei VR Vor allem zwei große Probleme.

00:19:01: Das erste ist, viele Leute bekommen die VR-Krankheit wenn sie zum ersten einen Brille aufhaben.

00:19:06: das andere ist dass viele nicht mögen dieses abgeschottet also viele mögen nicht, dass man so isoliert ist, wenn man eine VR-Brille aufhat vor allem wenn man eben in Vollvr drin ist.

00:19:16: und dann haben wir gesagt Ey!

00:19:18: Die neuen Brillen haben den Pass Through also man sieht sozusagen sein Raum und jetzt sieht ihr das Digitale in seinen eigenen Raum rein.

00:19:28: So konnten wir verhindern, dass die Leute sich so isoliert führen und haben auch in unsere Brille reinbekommen.

00:19:36: Die normalerweise immer sagen, VR ist nicht meins, mir wird ganz schnell schlecht usw.

00:19:42: Und was ein schöner Nebeneffekt für uns war, wir mussten natürlich nicht die Welt herumbauen sondern konnten uns zeittechnisch auf die Inseln, die wir dann in den Raum provisieren, konzentrieren.

00:19:53: Wanne win-win Situation, wir hatten bisher keine einzige Person auch irgendeiner Messe gespielt hat die gesagt hat mir war unwohl oder ich habe mich irgendwie nicht zu recht gefunden im Raum.

00:20:04: Und das andere ist wir hatten natürlich dann dadurch einen super Zeitvorteil weil hier uns auf den eigentlichen Level konzentrieren konnten und nicht aufs auf die Wolken und die Welt drum herum.

00:20:13: Das hätte nämlich da nochmal deutlich länger Zeit kostet.

00:20:17: Ich glaube wahrscheinlich ist es auch besser wenn man Wenn man Handgäste machen muss, dass man seine echte Hand sieht als die virtuelle Repräsentanz.

00:20:25: Die auch nicht so scharf und feindgliedrig einfach ist wie die eigene hand.

00:20:30: Genau

00:20:31: das kriegt sicherlich auch dazu beides die leute einfach auch direkt nochmal besser klarkommen.

00:20:40: Wie waren denn so die reaktionen der ersten personen gespielt haben?

00:20:44: also wie kommt es beim publikum an?

00:20:45: weil beim pitch habt ihr natürlich mit eurem konzept überzeugt.

00:20:50: aber was sagt Das eigentlich publikum?

00:20:56: Ich würde jetzt einfach mit den Zahlen anfangen, die wir bis jetzt so gesammelt haben.

00:21:00: Also wir haben achtzehntausend Downloads aktuell im Meta Horizon Store.

00:21:03: ich denke es ist ein Studentenprojekt echt eine coole Zahl.

00:21:06: also wir sind super stolz drauf und haben eine Durchschnittswertung von vier Komma vier von fünf.

00:21:11: das heißt also dass Publikum was jetzt abseits von uns spielt also da bin ich nicht bei denen zu Hause Wohnzimmer erfindet float Macht Spaß, ist lustig.

00:21:20: Ist eine süße knuffige Welt und findet natürlich auch den medizinischen Ansatz dahinter super.

00:21:25: Wir waren aber ja auf viele Messen.

00:21:27: die erste, die ich jetzt nennen will was für uns ein witziges Ereignis war, waren die German Dev Days in Frankfurt.

00:21:34: da hatten wir unseren Prototypen zum ersten Mal gezeigt also noch weit entfernt von dem was wir sozusagen in München beim New Realities Award präsentiert haben.

00:21:44: Die Reaktionen waren grundsätzlich immer positiv, aber dort wurde uns schon auch unmissverständlich gesagt hey es ist eine coole Idee ich sehe die Vision.

00:21:55: Aber es hat ein Prototyp und das hat uns irgendwie so also in dem Moment so aus einem Konzept gebracht zu dieses ja aber das ist doch so toll.

00:22:05: wie kann es jetzt sein dass das doch irgendwie dann doch noch irgendwie so fertig gemacht wird als es halt Detect Demo Und das hat uns dann aber noch mal mehr angesprochen zu sagen, hey wir sind jetzt in einem Monat also Gamescom und so.

00:22:18: Wir sind ein Monat auf der Gamescom lasst uns nochmal richtig viel Zeit investieren und auch danach und dann ist Flood entstanden so wie wir es jetzt aufsehen.

00:22:26: Also genau Das hat uns eigentlich regelgerecht noch mal motiviert gerade auf der visuellen Seite.

00:22:31: technisch lief es schon ab Der German DevTest eigentlich relativ gut Und auch auf der Gamescom-Zerozehnundzwanzig konnten wir dann noch zum ersten Mal Daten sammeln.

00:22:42: und dass dieses ganze, die ganze Integration hat dann auch freiwillungslos funktioniert.

00:22:46: Also wir haben gespielt das Armband hat sich ohne Probleme mit der Brille connectet Die Daten sind ohne Probleme dann Miromord weiter geleitet worden.

00:22:53: also das war super!

00:22:55: Auch dort haben wie viele Leute nochmal kennengelernt auf der gamescom die sogar kostenlose ein Projekt auch unterstützt haben.

00:23:01: als Beispiel die Liebe Anna.

00:23:04: es ist eine Komposerin Die fand dieses Konzept und dieses Menschen halt so toll, dass sie eben unsere Hintergrundmusik im Spiel halt komponiert hat für uns kostenfrei.

00:23:15: Was natürlich die Atmosphäre nochmal super hochgehoben hat, weil wir haben natürlich kein... sich nennen mich Sounddesigner, weil ich es halt machen wusste im Team!

00:23:24: Aber ich kann jetzt keine Soundtracks komponnieren, das war nie meine Kerneaufgabe im Team Und das hat uns natürlich auch noch mal geholfen um die Qualität unseres Spiels nochmal eine ganz andere Ebene zu geben.

00:23:37: Auch, dass ihr da so Unterstützung bekommen habt.

00:23:39: Achtzehntausend Downloads finde ich auch sehr beachtlich also könnt ihr schon stolz sein.

00:23:43: Apropos Stolz ihr habt ja nicht nur bei uns was gewonnen, ihr habt auch schon andere Preise damit gewonnen.

00:23:48: Ich weiß man melobt sich ja ungern selbst aber wo habt ihr denn schon überall abgeräumt?

00:23:54: Also relativ früh im Projekt gab es ein Video, ich denke ihr kennt die Marke, wir sind auch in großer VR-Bürgenhersteller aus Helsinki in Finnland.

00:24:03: Die hatten eine Studentenkampagne im Mai, in dem sie ausgeschrieben und wollten wahrscheinlich ein bisschen loslösen von den ganzen Militärkramen.

00:24:14: Wir haben gesagt, wir wollen Unis unterstützen oder Hochschulen wie tolle impactvolle XA-Projekte machen.

00:24:23: Ich hatte mich einfach mal drauf beworben!

00:24:25: Und dort haben wir dann sozusagen unseren ersten Sieg sag ich mal errungen, nämlich wir haben eine Wario-Brille gewonnen im Wert von fünfzehntausend Euro.

00:24:33: Wir waren total baff bei Floodstand noch in den Kinderschuhen und haben da dann schon so einen Steinwagen als VR-Brillie gewonnen.

00:24:42: Das hat uns ein bisschen auch bevügelt zu sagen hey lass uns dieses Konzept wirklich einreichen.

00:24:53: Gewonnen haben wir dann zum Beispiel bei den Western Game Festival in Warschau.

00:24:58: Da haben wir eben diesen Meaningful Game Award gewonnen, also wir wurden eingeladen nach Polen.

00:25:04: Dann waren wir im Dresden darauf den Monat beim Deutschen Multimedia-Preis und konnten dort den Hauptpreis gewinnen mit Flood.

00:25:12: Auch dieses Jahr konnten wir uns eben in Berlin bei dem Digital Responsibility Award durchsetzen.

00:25:19: Und jetzt zuletzt eben beim Festival der Zukunft und bei euch, jetzt den U-Railies-About.

00:25:25: Jahrtausendsechsundzwanzig.

00:25:27: Kratulation zu all dem!

00:25:29: Was macht es mit der Stimmung im Team?

00:25:30: Seid ihr dann stolz und freut euch?

00:25:31: oder habt ihr auch das Gefühl, oh jetzt müssen wir aber in Zukunft noch mehr abliefern weil wir die Messer selbst so hochgelegt haben?

00:25:39: Der Druck ist hoch.

00:25:40: also der Druck ist wirklich hoch und... Aber wir haben das im Team immer relativ ich will nicht sagen entspannt genommen aber realistisch.

00:25:47: Also wir haben gesagt Alle Rahmenbedingungen haben einfach in dem Moment super gepasst.

00:25:54: Es war natürlich großes Glück, dass wir Miyamoto als Partner im Rahmen der Hochschule bekommen haben.

00:25:59: Klar war es auch großer Fleiß den wir reingesteckt haben, also jede einzelne und das müssen uns immer wieder vor Augen führen.

00:26:07: Wir haben sehr viel Freizeit dafür geopfert aber die Sterne standen gut sagen wir schon auch immer und so ein großen Erfolg natürlich auch innerhalb eines Studentenprojekts überhaupt zu erringen ist jetzt nicht Alltag und das wissen wir auch.

00:26:25: Wir sind sehr beflügelt und sehr happy drüber, aber sehen es natürlich auch so dass sie dir nichts sagen.

00:26:30: Jetzt müssen wir direkt Flow zwei machen und es muss noch mehr Preise gewinnen weil wir sind glaube ich realistisch genug zu sagen Es wird sehr schwer diese Messlatte halt nochmal höher zusetzen.

00:26:41: Kleine Bilanz bevor wir dann auch noch über eure anderen Projekte und eure Zukunft sprechen Wie funktioniert das mit der Datenzammlung?

00:26:47: Konntet ihr wirklich auch schon ordentlich Daten liefern für die Prothesenentwicklung oder ist es noch eher konzeptionell und ihr hofft in der Zukunft noch mehr da beitragen zu können.

00:26:59: Cloud selber ist vollkumpionsfähig, und liefert genau das was es soll nämlich die Daten also der F-Version an Primärhandkästen, die der Mensch so macht.

00:27:08: Also rein von unserer Seite ist das was liefert werden sollte auch komplett fertig.

00:27:14: Auch der Seite von unserem Startup-Partner Mio-Mod ist es aktuell so, dass das – ich würde sagen, verzeichert wie du meinst – eher konzeptionell noch ist.

00:27:23: Also bei denen ist einfach so, die sind auch ein sehr junges Start up und sie sind immer durch die Förderung.

00:27:29: in Hessen gehen die durch.

00:27:32: Und die haben auch schon Daten gesammelt.

00:27:35: aber ich denke wenn es so richtig losgehen sollte dann würden wir uns einen Psyc geben Und ich denke, die sind gerade noch einfach drin dieses gesamte Konzept zu überwinden.

00:27:45: Ich glaube auch dass sie in diesem Rahmen des Hochschulkontexts noch gar nicht erwartet haben das eben dieses einsatzreife Produkt geliefert wird sondern eher so ein Denkanstoß als Prototyp oder ähnliches.

00:27:56: Deshalb von unserer Seite ist das Projekt zusammen fertig und der Seite von Miomot können wir es jetzt verwenden.

00:28:04: Wir sind immer noch im Regenaustausch mit denen also wie steiben regelmäßig

00:28:09: und die sind dran.

00:28:10: Ich muss doch noch mal, ich habe eine Sache vorhin vergessen.

00:28:12: Du hast es auch schon angesprochen das ist Hand-Tracking natürlich komplex war aber ihr braucht hier genau diese Bewegungsdaten wo natürlich die Sensorik der Vorabbrille ideal ist die man sonst nicht abbilden kann mit dem PC Game oder einem Konsolengame.

00:28:27: was war denn das Schwierige daran?

00:28:29: und wie habt ihr's dann gemeistert?

00:28:30: weil ihr braucht ja wirklich sehr gute Daten also nicht so irgendwie sondern sehr präzise Daten im Start aber nix

00:28:40: Ja, also jetzt wenn ich jetzt Lars und Marius, also wenn ich da Programmiere drin hätte dann würden sie erst mit zehn Minuten fluchen.

00:28:47: Aber... Also ich sag mal so, der Anfang war recht einfach das zu implementieren.

00:28:54: Es gibt mittlerweile für unsere Spiels in Unreal Engine entstanden Und es gibt ja diese Plugins von Meta fürs Handtracking.

00:29:02: Das heißt es geht auch relativ einfach sozusagen die Logik im die Engine einzuflegen gibt dann gewisse Scans vor, was halt abgerufen werden sollte und was nicht.

00:29:12: Und dann wird das gemacht.

00:29:13: Das glaube ich schwierigste war eine gewisse Individualität in die handgesene Erkennung reinzubringen weil entweder war es halt schocksteif also man musste exakt genau die Handpose machen wie unser Programmierer zuvor halt eingepflegt hatte Oder man hat er halt so superschwammig, dass man eigentlich fast alles machen konnte und es wurde erkannt.

00:29:37: Und da lag eine große Schwierigkeit drin ist einfach so zu bestalten das man sagen konnte okay jetzt ist es in der Testumgebung die wirklich genaue Daten abrufen soll.

00:29:48: jetzt soll's genau sein oder halt wenn man jetzt einfach nur ohne Armband spielt soll ein Spiel sein was Spaß macht.

00:29:56: nicht verzweifeln, dass man die Handprose nicht exakt eins zu eins sozusagen genauso abgebildet hat.

00:30:02: Es war eine große Schwierigkeit aber ansonsten war Handtracking eigentlich okay.

00:30:09: also ich hatte nie das Gefühl, dass unsere Pokamere da jetzt trams verzweifelt ist.

00:30:15: es eher der Schritt mit VR.

00:30:17: Also für VR zu entwickeln ist immer so dieser extra step.

00:30:23: Also normalerweise, wenn du in der Engine programmierst kannst du es halt direkt in die Engine testen.

00:30:27: Das funktioniert im VR nicht so einfach weil es in der engine trotzdem anders läuft wie auf der Brille.

00:30:33: das heißt man muss eigentlich jedes mal ein Bild machen den auf die Brille laden und dann testen ob's funktioniert.

00:30:41: Jetzt kannst du dir aber vorstellen, es gibt ja jetzt dreihundert Änderungen am Tag an einem Bild manchmal.

00:30:47: Das heißt, du musst immer diesen extra Schritt gehen erst mal eine APK zu erstellen die dann auf die Brille zu laden und das Ganze zu starten an diese Stelle zu kommen um zu gucken ob's jetzt funktioniert Und natürlich hat man den ganzen Tag die Brilla auch im Kopf weil man die Aufhörung hoch runter hoch runter man programmiert dann wieder runter die Brilde.

00:31:04: und dieser extra Step war glaube ich eher der denn meine Programmierung wenn zwei Schritte getrieben haben.

00:31:10: Aber dann seid ihr jetzt gestellt für eure zukünftigen Projekte, das würde mich natürlich interessieren.

00:31:14: Ihr habt ja inzwischen auch nicht nur Floats und ihr habt ja auch schon jetzt andere Projekten gemacht und in der Mache.

00:31:21: Was ist schon fertig?

00:31:22: Woran arbeitet ihr?

00:31:23: Was zeigt dir jetzt bei der Gamescom?

00:31:26: Ja also nach Float haben wir gesagt, wir bleiben unseren VR-Wurzeln noch treu... ...und er haben dann eben Mercury entwickelt.

00:31:35: Das ist ein... Mekka brawler.

00:31:37: also vielleicht wer anderdogs oder ähnliches im vor erkennt man ist in allen roboter und bewegt sich halt mit diesem ich sag mal driller moviment.

00:31:47: Und das haben wir gesagt hey wir sind jetzt schon so in dieser technik von handtracking usw.

00:31:52: drin.

00:31:52: lasst uns doch einfach, sorry der rundkram

00:31:59: hat gar nicht gehört

00:32:01: okay Lass uns das doch einfach mal mit Handtracking machen, wieso gibt's so was noch nicht mit HandTracking?

00:32:06: Wir waren also total auf dieser HandTrackingschiene und haben dann den ersten HandTracks Macabrawler als Tech-Demo sozusagen entwickelt.

00:32:15: Hat sich im ersten Mal super einfach angehört war es super schwer das umzusetzen mit Hand Tracking.

00:32:21: der ist aber mittlerweile auch im Mittag Risen Store verfügbar für die MetaQuest III Familie auch kostenlos zum Download verfügba.

00:32:30: Und unser neues Projekt ist aktuell Katena.

00:32:33: Katena ist diesmal kein VR-Projekt, ja wir haben auch mal was nicht mit VR entwickelt jetzt als Team.

00:32:39: Das ist ein Couch-Coop Spiel mit zwei Spielen.

00:32:42: Man kann es so vorstellen man kämpft gegen verschiedene Gegner Man ist aber aneinander gekettet und es kommen zwei Arten von Gegner Einmal Gegner auf der Austral eben und einmal echte Gegner.

00:32:56: Und nur der jeweilige Spieler kann auf dieser einen Ebene jemanden bekämpfen.

00:33:00: Der Clou ist, man hat noch eine Waffe.

00:33:02: Das heißt, man muss sich regelmäßig die Waffe hin und her werfen.

00:33:05: In der Zeit ist der andere aber sozusagen machtlos und schutzlos und kann nun ein bisschen unterstützen.

00:33:12: Daran haben wir jetzt auch in den letzten vier Monaten gearbeitet und stellen das gerade aktuell in dem Moment wo wir hier die Aufnahme machen als mein Team in Köln am Raw Talent stand und zeigt das Spiel wie im Publikum.

00:33:25: Gibt es schon Reaktionen?

00:33:27: Die Leute finden das cool, die haben Spaß.

00:33:29: Es ist auch schon auf Steam zur Wishlist bereit.

00:33:32: also wer dann irgendwann in ein paar Wochen das Spiel gerne im Haus testen möchte wird aufkostenlos zur Verfügung sein so wie ich fast alle Hochschulprojekte eigentlich immer und kann dann gerne rein spielen in Katena

00:33:46: Ihr seid noch ein studentisches Projekt.

00:33:50: wenn nicht richtig gerechnet habt ihr jetzt gerade die Vorlesungsfreizeit nach dem fünften Semester richtig

00:33:56: Wenn dir dann vorlesungsfrei wäre.

00:33:59: Ja, aber müsst ihr dann... Was heißt müsst ihr?

00:34:01: Aber steht der nächste Semester schon eure Bachelorarbeit an?

00:34:06: Wir haben sieben Semestern insgesamt in unserem Studiengang.

00:34:09: Das heißt jetzt kommt erst mal das Praxissemester.

00:34:13: Da haben auch die einige Team Kramarnitz von mir einen schönen Praktikumsplatz gefunden und im siebten Semester ist dann die Bachelorarbeit dran.

00:34:23: Und wird das auch wieder ein Games Projekt?

00:34:25: oder müsst ihr da einen Text abliefern?

00:34:29: Oder beides.

00:34:30: Beides, beides!

00:34:31: Also es gibt einmal das Gameprojekt.

00:34:32: sieben heißt das ist eben auch nochmal ein Gameproject und das wird dann auch gut in unserer Gruppe stattfinden.

00:34:38: aber man muss dann parallel noch die Bachelorarbeit schreiben.

00:34:43: Wie geht's denn nach mit eurer Gruppe weiter?

00:34:44: also der ist super aktiv.

00:34:46: ich habe das Gefühl jetzt hat er schon sehr eingespielt.

00:34:47: ihr haut hier im Quartals Rhythmus neue games raus Alles noch non profit als Hochschulprojekte.

00:34:56: aber habt ihr schon Gedanken gemacht, ob ihr vielleicht danach auch als Start-up als Unternehmen weiter macht oder lasst ihr das erst noch auf euch zukommen.

00:35:07: Wir hatten es während der Flowzeit ziemlich stark im Fokus dass wir auspründen schon während des Studienzeit.

00:35:13: dann war's ja wiederum so und da spielt haltes Leben wieder ein bisschen rein.

00:35:19: Der eine Programme, der jetzt in Japan ist.

00:35:20: Er wollte natürlich das Auslandsemester in Japan machen und es ist auch mega.

00:35:25: Das ist auf jeden Fall super!

00:35:28: Und unsere Environment-Artist macht das jetzt auch, weil er so cool ist an den Japen zu sein und dass wir jetzt machen unsere Praxissemester.

00:35:38: Jetzt haben wir diese Ausbründung erstmal ein bisschen auf Eis gelegt, weil halt das Leben so spielt wie spielt.

00:35:43: jeder geht gerade so bis hin.

00:35:45: Was er natürlich jetzt auch machen will, jeder ist in seinem Praxissemester Und wir werden es dann letztendlich sehen, wie's dann im Siebzeemester ist und wenn wir alle wieder sozusagen zurückkommen.

00:35:55: Die Idee liegt immer noch auf den Tisch.

00:35:57: die Frage ist nur, wie spielt das Leben zum Beispiel nach dem Praxissemester?

00:36:00: Kriegt jemand direkt einen Vertrag bei einem Studio usw.

00:36:05: Und da müssen die Karten einfach mal neu gemischt werden.

00:36:08: aber um das auf jeden Fall positiv enden zu lassen Wir sind als Gruppe super happy dass wir uns so gefunden haben.

00:36:14: Es ist auch nicht üblich Also dass in der Regel in unserem Studiengang Gruppen so stabil sind, also oftmals finden sich immer wieder im Semester oder halt den neuen Semestern die Gruppen neu zusammen weil es irgendwie nicht gestimmt hat.

00:36:27: Nicht gepasst hat im Team, um wie die Teamkonstellation und wir sind halt echt seit dem dritten Semester ein Team.

00:36:33: Das funktioniert super!

00:36:34: Wir sind alle so auf einer Ebene was wir erreichen wollen.

00:36:39: Wir können uns aufeinander verlassen und sind da echt super happy.

00:36:41: Deshalb nochmal shout out an alle Danke das es euch so gibt und dass wir das so cool gerockt haben.

00:36:47: Und ich denke, wie du schon sagst, tragen wir auch ein bisschen nach außen, dass wir halt dieses Team sind... ...und haben dann immer versucht für unsere Ambitionen umzusetzen was wir können.

00:36:57: Ich sehe jedenfalls die beste Voraussetzung einen Startup zu gründen, dass man durch harte Crunchzeiten zusammen durchgekommen ist!

00:37:05: Das hat man nämlich noch öfter.

00:37:07: Kevin herzlichen Dank für diese Einblicke in eure Arbeit und vor allem auch in das tolle Projekt Float.

00:37:13: Ich und ich bin mir sicher auch an Sie zu hören wünschen euch alles Gute für das kommende Praxissemester.

00:37:18: Und für die Zeit danach und hoffen natürlich, dass ihr uns als Team oder dann als Einzelpersonen noch mit vielen anderen tollen Gerne XA aber auch anderen Projekten belohnt.

00:37:29: Danke dir!

00:37:30: Vielen lieben Dank,

00:37:31: danke!

00:37:35: Das war's mal wieder vom New Realities Podcast von ICN- und dem XA.

00:37:38: Bewerber Wenn euch gefallen hat bewerten abonnieren und weiter empfehlen bitte.

00:37:41: Das Gespräch haben wir Ende August, April und September aufgenommen.

00:37:45: Während der Games kommen.

00:37:47: da wird Kevin hier gesprochen.

00:37:48: Links zu den Games von Maus Works, damit ihr sie auch ausprobieren könnt findet ihr in den Show.

00:37:52: Notes sind kostenlos aber er erzählt.

00:37:55: Und jetzt noch der Abspann!

00:37:56: Einzelneuen.

00:37:57: das ist das Zuhause für Zukunftsoptimisten die mit neuen Ideen und Technologien die Welt besser machen wollen Und besteht außer diesem Podcast auch noch aus einem Online-Magazin eine Community-Platform und aus allen möglichen Events.

00:38:08: Alle Infos gibt es unter www.einsinneuen.com-community.

00:38:12: Der XA Bavaria wurde gegründet, um die XA-Community in Bayern voranzubringen Um die Entwicklung und Verbreitung von XA Anwendungen zu unterstützen und auch die Sichtbarkeit des Standorts Bayerns zu fördern.

00:38:22: Mehr erfahrt ihr unter wwwxa-bavaria.de.

00:38:25: Dieser Podcast ist möglich durch die Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales.

00:38:30: Vielen Dank dafür und bis zum nächsten Mal!

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